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Sammelleidenschaft

Erfahrungsberichte und Sammlerpräsentationen

Auf dieser Seite werden Berichte / Erfahrungen / Erlebnisse / besondere Stücke von Sammlern der Abenteuer von Prinz Eisenherz veröffentlicht.

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Begeistert seit 66 Jahren

Die Geschichte eines Prinz Eisenherz Sammlers

Idee Andreas Schmidt - Text Klaus Nonnast

Sammlungen entstehen nicht selten durch Zufälle, sind keinesfalls immer geplante Absicht. Ein Mensch entwickelt zu einer Sache oder einem Gegenstand große Affinität. Dabei ist für ihn die monitäre Werteinschätzung zunächst nebenrangig, die entwickelt sich meist erst später, wenn von anderer Seite diese Fragen in Spiel gebracht werden.

Mich haben Sammelwünsche von frühester Jugend an begleitet. Stets wurden sie durch ein kleines Interesse geweckt, unverdächtig, dass sich dieses auswachsen könnte. Später war ich dann auf das Ziel, möglichst komplett zu werden, fixiert. Doch mal kürzer, mal länger, war das Ziel erreicht, erlosch das Interesse.

Doch es gab Ausnahmen. Prinz Eisenherz war die größte. Mit 11 Jahren war ich Zeuge seiner deutschsprachigen Wiedergeburt in der Badischen Illustrierten des Badischen Verlages. Wiedergeburt deshalb, weil die Quellenforschung erste Veröffentlichungen – wenn auch zum Original hin stark abgewandelt – schon 1939 in einer Kinderzeitschrift namens Papagei anführt.

Aus heutiger Sicht ein unbedeutender Vorgang, aus Sicht des Jahres 1950 aber war es ein unter Jugendlichen großes Beachtung erzeugender Moment, als die Prinz Eisenherz Page Nummer 120 (Eisenherz blickt, auf einem Fels stehend, auf die von Hunnen belagerte Burg Andelkrag hinunter) über eine ganze Seite von der Illustrierten Woche abgebildet wurde.

Warum war dies damals so bedeutend? Versuchen wir uns in dieses Jahr 1950 und den damaligen Medienmarkt zu versetzen. Zwar war auch schon damals einige Printvielfalt am Kiosk festzustellen, doch es gab nur einen Bruchteil der Titel, die heute angeboten werden. Comichefte waren selten, Text-Schmöker kamen erst vereinzelt (wieder) auf den Markt. Fernsehen war nur Fachleuten bekannt, es wurde noch in Firmenlabors entwickelt. Jugendliche waren in der Regel auf die klassischen Titel (Karl May etc.) der Literatur angewiesen.

Vermutlich auf der Suche nach Neuem entdeckte ein Verlag den Prinzen. Und da das Interesse bei uns Jugendlichen wie eine Bombe einschlug, kurbelte seine wöchentlichen Fortsetzungen wahrscheinlich den Verlagsumsatz nicht unbedeutend an. Wie ein Lauffeuer sprachen sich in unserer „Klicke“ diese Bildseiten herum und mutierten zum Wochenhöhepunkt.

Für mich gab es nur ein Problem. Meine Eltern hatten einen wöchentlichen Lesezirkel aboniert, der aber bei Wechsel der Ausgaben unbeschädigt zurückgegeben werden musste, da die Hefte noch weiteren Lesern zugedacht waren. So konnten meine Freunde und ich zwar die einzelnen Folgen (in schwarz-weiss) lesen, aber nicht, zwecks sammeln, heraustrennen. Und Geld für einen Kauf der Ausgaben am Kiosk hatte ich als 11 Jähriger noch nicht.

Sicherlich versteht der geneigte Leser von heute, dass die Verlagsankündigung der geplanten Herausgabe von Sammelausgaben der bereits veröffentlichten Folgen bei mir einen Luftsprung auslöste. Als ich sie schließlich in Händen hielt, wurde meine Freude aber etwas getrübt, denn der Badische Verlag strich all die Übergangsfolgen heraus, die mit kleinen Familiengeschichtchen gefüllt waren. Man dachte wohl, wir Jugendlichen wären nur an dem Schlachtengetümmel interessiert.

Dann ging es zügig weiter, denn der Verlag startete neben den Wochenveröffentlichungen, den Sammelbänden auch noch eine Textausgabe als hartgebundene Bücher mit ausführlichen Texten und ausgesuchten besonders eindrucksvollen Bildern der Serie. Für Jahre standen diese Bücher auf meinem Weihnachtswunschzettel und … wurden auch erfüllt. Ich war zum Sammler geworden, ohne dass mir dies so richtig bewusst war.

Und weil Prinz Eisenherz gerade seinen Lauf hatte, erschienen uns bisher nicht oder weniger bekannte Fortsetzungen – und die noch in Farbe – in einer Comicheftchenreihe des Aller-Verlages, was weiteres Entzücken auslöste. Inzwischen Empfänger eines wöchentlichen bescheidenen Taschengeldes war der Kauf der Hefte gesichert. Das war die Situation bis ins Jahr 1954 bzw. 1955 hinein. Ich sammelte, was zu bekommen war und träumte ernsthaft davon, eines Tages die Story komplett zu besitzen.

Dass dieser Comic seine Wurzeln in USA hatte, wurde mir erst so um 1956 bewusst, als ein Freund mir einen Packen US Comics, unter denen sich auch einige Sundaypaper befanden, überlies. Hier entdeckte ich „meinen Eisenherz“ mit englischen Text und unter dem mir bis dahin unbekanntem Namen Prince Valiant. Mein erster Blick über den deutschen Comic-Tellerrand hinaus.

1956 verabschiedete sich die Illustrierte Woche des Badischen Verlages aus der Eisenherz-Publikation. Ich kann mich aber nicht erinnern, ob das auch das Ende der Zeitschrift war. Mein Entsetzen wurde doch stark abgemildert, weil sich die Neue Welt am Sonnabend bereit erklärte, die Geschichte nahtlos fortzusetzen, was sie dann - selbst bei später wechselndem Titel - bis ins Jahr 1970 hin zur Folge 1770 tat. Ein weiteres Highlight war, dass nunmehr alle Folgen in Farbe erschienen, wenn auch die Druckqualität so mancher Ausgabe sehr zu wünschen übrig lies. Der neue Verlag setzte auch die Tradition der Sammelbände fort, führte sie insgesamt bis zum laufenden Band 19.

Den Jugendlichen-Status hatte ich inzwischen hinter mir, es gab viele andere Begebenheiten, die in meinen Interessen-Fokus gerückt waren. Trotzdem „lief“ das Sammelabenteuer Prinz Eisenherz weiter. Übrigens sehr zur Freude meiner Oma. Denn die Welt am Sonnabend zählte zu den Publikationen, die man heute als Yellow-Press bezeichnet. Und da wir zusammen wohnten, der Enkel die Ausgaben kaufte und ins Haus schleppte (lediglich auf seine letzte Seite mit dem PE Comic bestand), hatte sie eine Woche lang Lesestoff über Ereignisse, die damals wie heute die Frauenwelt beschäftigten.

Doch alles bleibt ständig im Fluß, auch damals schon. Ich hatte inzwischen ein mehrjähriges Studium hinter mir, hatte Familie und arbeitete an meiner beruflichen Zukunft. Die fand ich für einige Jahre in Lübeck. Das bedeutete aber, dass wir uns wegen begrenztem Platz in einer Firmenwohnung räumlich einzuschränken hatten. So blieb es nicht aus, dass ich über Reduzierungen selbst ganz persönlicher Dinge nachdenken musste. Leider traf ich in dieser Situation eine Entscheidung, die ich bis heute noch bereue. Ohne im mindesten an Sammlungsaspekte zu denken, beauftragte ich einen Buchbinder, alle 11 PE-Bücher auszubinden und in zwei Sammelbänden neu zu fassen. Dito die 19 Sammelbroschüren. Noch weniger überlegt ging ich mit meinen Allerheftchen um, aus denen ich alle Eisenherz-Seiten heraustrennte und bildkantengenau ausschnitt. Nun hatte ich zwar Platz gespart, aber den Originalen heftigste Gewalt angetan.

Die Internationalität dagegen wuchs. Eine Tante, die in Südafrika lebte, sammelte über lange Zeit die dort erschienen Strips und schickte sie mir zu. Meine Schwiegermutter, die in Amerika lebte, sammelte auch für mich und schließlich fand ich bei einem Urlaub in Italien gebrauchte Heftausgaben in italienischer und in portugiesischer Sprache. Meine Freude war reichlich groß, wie der Leser sicherlich nachvollziehen kann.

Im Jahre 1970, inzwischen waren wir wieder in meine Heimatstadt zurückgekehrt, begann ein ereignisreicher Publikationsstrom namens Pollischansky. Auch hier war ich von seiner ersten Veröffentlichungsstunde mit dabei und kaufte beinahe alles, was er drucken lies. Wie ich erst heute durch einen Beitrag (vom Prinz Eisenherz-Übersetzer Wolfgang J.Fuchs im Bocola-Foster-Band 18) erfuhr, war Pollischansky wohl ein ähnlich begeisteter Anhänger dieser Abenteuergeschichte wie ich. Leider bin ich ihm nie begegnet.

So speiste sich meine Sammelbegeisterung ausgehend von der Illustrierten Woche des Badischen Verlages (1950-1956) über die Welt am Sonnabend (1956-1970) über Pollischansky (1970-1991) bis zum Carlsen Verlag, der 1987 antrat und noch immer veröffentlicht, sowie der rege Bocola-Verlag, der seit 2006 die Foster- und die Murphyjahre in neuem Glanz auferstehen lässt.

Sachkundige Leser werden sicherlich nach den von mir als „Zusatz“ bezeichneten Verlagsprodukte des Kauka-Verlages, des Melzer- oder des Splitterverlages fragen, zumal meine Aufzählung nur wenige Namen nennt. Klickt man das PE-Lexikon von Andreas Schmidt an, erkennt man unschwer, dass sich über Jahrzehnte eine Reihe von Verlegern am Thema versucht haben. Manche sogar manche mehrmals, leider nicht immer mit Erfolg.

Ich besitze einen Teil dieser „Zusatz-Veröffentlichungen“, aber nicht alle. Die Gründe sind vielschichtig. Entweder erfuhr ich sehr spät davon und konnte keine Quellen mehr ausfindig machen, oder ich fand die Qualität und auch die Preise nicht angemessen. Denn ich besaß inzwischen die ganze Geschichte lückenlos, zusätzliche Ausgaben, manchesmal von mäßiger Qualität, interessierten mich einfach nicht.

Der kritische Leser wird einwenden, dass ich nicht genügend differenziere. Für den Splitter-Verlag gilt dies ganz bestimmt, denn dessen Qualität war sehr gut. Leider war es deren Preis aber nicht, denn für einen einzelnen Comic-Band rund hundert Mark auszugeben, das hätte meine finanziellen Möglichkeiten deutlich überstiegen. Zumal es mit einem einzelnen Band ja nicht getan gewesen wäre, es erschienen mehr als ein Dutzend dieser Bände, da wäre viel Geld nötig gewesen. (Ähnlich erging es mir übrigens später mit der Camelot-Ausgabe von Bocola). Doch auch hier vergab ich meine Chance.

Auf der Frankfurter Buchmesse traf ich auf drei „Splitter-Herren“, mit denen ich ins Gespräch kam. Als Ergebnis bot man mir einen Deal, alle Luxusalben für 7o Mark pro Band zum Messepreis an. Ich zögerte erneut, die Familie und deren Bedürfnisse erschienen mir einfach wichtiger.

Meine Sammler-Geschichte, wenn man sie überhaupt so nennen kann, ist naturgemäß stark mit den deutschen Publikationen verzahnt. Aber es gibt bei mir auch – wie schon angesprochen – wesentliche Sammlungsteile, die aus amerikanischen Quellen stammen. Ich habe vorstehend davon erzählt, dass ich „Freunde“ hatte, die im Ausland für mich mitsammelten. Kurioserweise war aber eine ganz besonders ergiebige Quelle das Sunday Paper der amerikanischen Armeezeitung Stars and Stripes, zu der ich, für mich ganz überraschend, Zugang fand. Das hatte mit meiner Tätigkeit in einer großen Druckerei zu tun. Unser Chef hatte enge Kontakte zu den Amerikanischen Streitkräften und bezog – quasi als Druck-Kollege – täglich deren weit verbreitete Europa-Ausgabe.

Als ich zufällig entdeckte, dass „mein Eisenherz“ in der Stars and Stripes Woche für Woche zu finden war, „lenkte ich“ mit Hilfe des Sekretariats unseres Chefs die „Cartoons“ um und kam so über Jahre in den Besitz der aktuellen Abenteuer. Wenn es gelegentlich einmal nicht klappte, weil die Beilage aus unbekannten Gründen nicht vorhanden war, hatte ich einen Vertrauten im Stadtbüro dieser Zeitung. Diesen Vertrauten musste ich nur kurz telefonisch kontakten und schon lag für mich ein Exemplar aus dessen Belegstücken bereit. So etwas nannte ich „Absicherung“ und honorierte es mit Wein zu Weihnachten. Gerne erinnere ich mich an diesen freundlichen Mann, der über viele Jahre – einmal von mir eingeweiht – Prinz Eisenherz für mich – zu seiner Sache machte.

Als ich begann, diese Sammlergeschichte nieder zu schreiben, mailte ich deren Zentralredaktion in Washington an, weil ich mich vage erinnerte, dass die Stars und Stripes irgendwann ihre Comicbeilage veränderten (für amerikanische Verhältnisse ein ungeheuerlicher Vorgang) und diesem Einschnitt Prince Valiant zum Opfer fiel. Innerhalb von Stunden wurde ich von einer dieser superfreundlichen Mitarbeiterinnen, die man so nur in Amerika findet, informiert: PE erschien in Stars and Stripes (Europaausgabe) von 1948 – 2005. Einen größeren Teil der Jahrgänge findet man in meiner Sammlung.

Noch eine kleine Episode zur amerikanischen Comicszene. Im letzten Jahr war ich für einige Wochen in Georgia, im Süden von Nordamerika. In einer (Shopping-)Mall entdeckte ich einen Comicstore und suchte diesen natürlich auf. Meine Frage, ob er Prince Valiant Bücher oder Broschüren führe, verneinte der Verkäufer, er habe viele Titel, nicht aber diese Serie. Auf meine erstaunte Frage, warum denn nicht eine solch bekannte Comicserie, murmelte er im landesüblichen Südstaaten-Slang, der würde hier nicht verlangt. Für mich der Hinweis, dass mit dem doppelten Zeichnerwechsel auch in USA viel Interesse am Strip verloren gegangen ist.

Inzwischen hatte sich das Rad der Geschichte wieder ein Stück weiterbewegt. Das Internet breitete sich in rasantem Tempo aus. Überflüssig zu betonen, dass ein Sammler wie ich bald auf Tour durch die bits und bites ging, ob man dort den Prinzen möglicherweise auch kennen würde, vielleicht sogar im Archiv hätte?
Treffer! Die Jahrgänge 2001 – 2004 boten N.N. und M.M.1) mit eigener Übersetzung als Zip-Dateien an. Diese Suche war damals meine erste Prinz-Eisenherz-Internetaktivität. Später fand ich heraus, dass es mit dem Zeichnerwechsel von Murphy zu Gianni üblich wurde, dass man auf einzelnen amerikanischen Zeitungspages die aktuelle Fortsetzung sich nicht nur ansehen sondern sogar ausdrucken konnte. Ich gab das aber wieder auf, weil es mir von der Qualität her zu wenig gut erschien. Und ein denkbares Druck-Abo bei King Futures (sic!)2) dafür erschien mir überzogen.

Ein Sammlungsbericht wie dieser kann nicht enden, ohne dass ich die Arbeit des Bocola-Verlag in Bonn 3) heraushebe. Was Achim Dressler und sein Team an der Wiederherstellung der einstigen Zeichnungs- und Reproduktions-Qualität geleistet haben, kann überhaupt nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die digitalen Techniken lassen inzwischen außergewöhnlich gute Leistungen erwarten, aber keine Technik ist etwas wert, wenn der Bediener solcher Geräte nicht das notwendige Gespür für das richtige Ergebnis mitbringt.

Dressler & Co haben diesen Comic (seine anderen Wiedererweckungen kenne ich nicht) zurückgeholt aus einer – leider – mitunter sehr wenig schönen Druckqualität, die aber meistens verfahrensbedingt war. Und er hat dem Sammler etwas geschenkt, was so nicht zu erwarten war: nämlich Qualität und Preis stehen bei ihm im richtigen Verhältnis. Auch dafür sei ihm gedankt.

Sollte es einzelne Leser geben, die sich durch meine Sammlergeschichte ganz hindurchgearbeitet haben – Hut ab – dann hoffe ich, dass sich der eine oder andere davon anstecken lässt. Zwar sind die Zeiten von Foster und Murphy vorbei, auch deren Ausdauer und Treue zum Epos, aber vielleicht finden sich, oder sind schon gefunden, neue Kreative, die dem Abenteuerroman frischen Schwung geben könnten. Ich habe bis heuer 66 Jahre als Leser und Sammler durchgehalten. Wer überbietet mich?

5.1.2016 4)

Update zum Sammlerbericht „Begeistert...“ per 7/2020

Das Jahr 2020 und seine Überraschungen haben es möglich gemacht: ich raffte mich nach langer „Verweigerung“ auf und begann, meine inzwischen umfangreiche Sammlung unter die Lupe zu nehmen. Denn die Jahre zuvor hatte ich alles Neue nur dazugelegt, dazugestellt und mich einfach am „Wachstum“ der Sammlung erfreut.

Nun rückte ich den Teilen näher. Und da ich Chronologie schätze, waren es zunächst die Veröffentlichungen der Badischen Illustrierten Woche und des Aller-Verlages aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Badische Illustrierte Woche war bei meinen Sammlungs-Teilen ohne jeden Verlust, sowohl bei den 7 Jahres-Broschüren wie auch bei den 11 Textbänden. Von einem Buchbinder ausgebunden und in 3 neue Bücher überführt, befanden sie sich in allerbestem Zustand. Es gab es nur eine Aufgabe: im direkten Vergleich mit den Gesamt-Bocola-Jahresbänden festzustellen, auf welche der Sundaypages die Badener bei Zusammenstellung ihrer Jahres-Broschüren im Vergleich zu ihren Wochenveröffentlichungen zugunsten einer Handlungsstraffung verzichtet hatten?

Doch zunächst konzentrierte ich mich auf die 30 Comichefte, die der Allerverlag unter dem Namen Phantom, später Prinz Eisenherz, veröffentlichte. Ich besaß zu dem Zeitpunkt bis auf 4-5 Einzelhefte alle Publikationen der 1952-55er Jahre im Original, leider aber losgelöst aus den Heften und bildkantengenau angeschnitten. Und — der eigentliche Fehler - mittels einer Durchstanzung am Rande und einer Bindehülse nur noch als Einzelblätter. Hierfür galt es zu allererst eine zukunftssichere Lösung zu finden.

Ich prüfte viele Alternativen. Übrig und überzeugend blieben Leitzordner und Klarsichthüllen in Taschenform. Hier tütete ich — nachdem alle Inhaltsblätter durchgesehen und geringfügige Gebrauchsspuren behoben waren — die PE-Blätter einzeln ein, stellte im Vergleich mit Bocola deren gültige Paginierung fest und dokumentierte sie auf der Klarsichthülle. Eine Arbeit, die hauptsächlich von der Hoffnung getragen war, nach Beendigung ein Nachschlagedokument erster Sahne zu besitzen.

Beim ersten Durchblättern von zwei gefüllten Ordnern stolperte ich schmerzlich über Lücken bzgl. Belegmuster oder fehlender Umschlagsmotive etc. Woher aber nimmt ein Perfektionsfanatiker nach immerhin knapp 70 Jahren das Fehlende? In meiner Not fielen mir die unendlichen Weiten von Ebay ein. Dort traf ich auf Angebote und freundliche Menschen, wie ich sie mir so nie hätte träumen lassen. Ich suchte und fand, suchte weiter und fand weiter, und unmerklich schlossen sich meine Sammlungslücken. Am Ende war ich in der Lage, einen Verlagsrapport mit einem Verzeichnis zu erstellen, das nicht nur Anspruch auf Vollständigkeit, sondern auch auf Richtigkeit erheben darf.

Klaus Nonnast 7/2020 5)

Ein Meinungs-Beitrag: Jahrzehnte voller Abenteuer und kein Ende

Klaus Nonnast hat sich in diesem Beitrag vom Februar 2022 seine Gedanken zu den aktuellen Abenteuern von Prinz Eisenherz gemacht.

Sammlungsdokumentation von Klaus Nonnast

Klaus hat für seinen Sohn eine kleine Übersicht über seine Sammlung erstellt. Auszüge daraus finden Sie auf der Seite Sammlung von K.N..

Interview mit einem Sammler aus den U.S.A.

Auf der Internetseite intelligentcollector.com findet sich unter dem Titel „Valiant’s White Knight“ ein Interview mit Tom Tataranowicz, der seit 1978 Originalskizzen von Hal Foster sammelt. Lesen Sie selbst, was er dazu berichtet.
Link zum Interview mit Tom T., von Hector Cantú

Die deutsche Übersetzung hat Klaus Nonnast erstellt und kann mit freundlicher Genehmigung von HERITAGE AUCTIONS6) mit Link zum Originalartikel hier veröffentlicht werden.

Ein Interview vom Herbst 2015, geführt von Hector Cantù

Eisenherz‘s weißer Ritter (Übersetzung aus dem Englischen)

Hollywood Produzent Tom Tataranowicz (seit 1978 Sammler von Foster-Original-Seiten) feiert Fosters nordischen Prinzen Prince Valiant

„Es sieht bei ihm aus wie zu Beginn einer Sammlung des klassischen Prince Valiant“ sagt Tom Tataranowicz in seinem kalifornischen Heim. „Das sind wirklich wunderschöne, historische Arbeiten, und die gehören in jede seriöse Comic-Kunst Sammlung.„

In einer Villa in Süd-Kalifornien hält Tom Tataranowicz auch ein Auge auf die sich immer weiter auf ihn zu bewegenden Feuerwalzen, die sich durch die Berge näher zu seinem Anwesen fressen. Die Letzte hat sich bis auf eine Viertelmeile an sein Haus herangeschoben.

„Alles wirkt hübsch und leicht“. Tataranowicz sagt es mit einem Lächeln, als er von mir gefragt wird, welche Teile seiner Sammlung er denn zuallererst in Sicherheit brächte, wenn es nötig würde. „Alle, es genügen 15 Minuten, um das alles wegzubringen.“

Tataranowicz, ein Animations-Produzent/Direktor, der Animations-Filme in Hollywood wie Iron Man, Fantastic Four, Der unbesiegbare Hulk und Biker Mice vom Mars produziert, hat seine Sammlung aus Comic-Originalzeichnungen in den späten 70er Jahren (des 20. Jahrhunderts) zusammengetragen. An den Wänden im Haus kann man Originalzeichnungen von Comic-Legenden wie Frank Frazetta, Bernie Wrightson, James Bama, Walter Kelly, Neal Adams, Walter Simson und Rus Manning finden. Unter seinen preisgekrönten Arbeiten findet sich auch eine Anzahl von Prince Valiant-Sonntagsseiten (Sunday Pages), sicher die wertvollsten in Privathand.

Hal Foster (1892 – 1982) begann seine heldenhafte Abenteuerserie 1936. Er schrieb und zeichnete die wöchentlichen Comicseiten bis Mai 1971. Die Serie wird bis heute von neuen Künstlern weiter fortgesetzt.

„Foster zeichnete über 1760 Prince Valiant Episoden, jede einzelne ein großartiges Beispiel für Comic-Kunst“ sagte Joe Mannarino, Direktor für Comics und Comic-Kunst bei Heritage Auctions, New York. Foster inspirierte Künstler wie Wally Wood, Jack Kirby, Frank Frazetta, Al Williamson, Joe Kubert und Rus Manning. Er war eine Legende, der selbst andere Legenden inspirierte.

„Es muss zweifelsfrei anerkannt werden, dass Foster eine der vier Säulen der Comic-Kunst ist“ fügt Nadia Mannarino hinzu, Seniordirektor für Comics und Comics-Kunst bei Heritage Auctions. „Wir sprechen von Winsor McCay (Little Nemo), Alex Raymond (Flash Gordon), Milton Caniff (Terry und die Piraten) und Hal Foster (Prince Valiant). Und Mannarino fährt fort: „Foster muss als Vater von Abenteuer-Comics bezeichnet werden, und seine Sunday-Pages gelten als die schönsten Illustrationen, die je in Comics zu finden waren.“

Der „Intelligent Collector“ (Intelligente Sammler) besuchte Tatranowicz – von Freunden Tom T genannt –, um mehr über seine Prince Valiant (Prinz Eisenherz) - Sammlung zu erfahren.

Wie weit reicht Ihre Sammlung zurück?

Ich war immer schon ein Sammler vieler Dinge: Fossilien, Baseball-Karten und Comic-Bücher. Es war vorbestimmt, dass dies dann zwanghaft wurde. Ich fuhr z.B. mit dem Bus zur Stadtmitte Detroit und versuchte am dortigen Zeitungskiosk, gebrauchte Comics für weniger als zu dem normalen Verkaufspreis zu bekommen. Das war einfach und billiger.

Als ich dann aufs College ging und die Kunstschule der Wayne–State-Universität besuchte – Comic-Buch-Zeichner Terry Austin war mein Klassenkamerad – begann ich damit, Comic-Messen zu besuchen. Die Triple Fan Fair (Messe) in Detroit war eine der ersten und hatte viele Gäste: Mike Kaluta, Barry Smith, Neal Adams, Jim Steranko, Jack Kirby, Russ Heath, Vaughn Bode, Jeff Jones – alle waren sie da.

Es war cool, da die Messe räumlich sehr beengt war. So konnte man direkt zu den Künstlern gehen, und sie fertigten eine Skizze von einem an. Auch Originale konnten erworben werden. Ich sah mich um und sagte: “Wow, hier kann ich eine Original-Deadmen-Seite von Strange Adventures Nr. 214 von Neil Adams für 5 oder 10 bucks (fünf oder zehn Dollar) kaufen. An diesem Tag überkam mich tiefe Resignation, weil es mir nicht möglich war, eine Original Barry-Smith-Conan-Titelseite zu erwerben, mit einer Abbildung von Eric von Meinibonè. Der sollte 50 bucks (50 Dollar) kosten, die ich aber nicht hatte.

So kaufte ich mir einen ganzen Stapel mit Originalseiten, und weil ich College-Student war, dachte ich aber gleichzeitig, dass es verrückt sei, dafür mein ganzes Biergeld auszugeben. [lacht].

Und das führte Sie zu Prince Valiant?

Einige Jahre später zog ich nach Kalifornien und begann mich für Prince Valiant zu interessieren. Ich liebte ihn schon als Kind, und Originale waren gut zu bekommen. Ich hatte mehr als genug (Exemplare) von der Comicbuch-Kunst, also fing ich an, diese in Prince Valiant-Seiten umzuwandeln. Um 1978 herum arbeitete ich an Ralph Bakshis Herr der Ringe. Ralph war auch ein großer Comic-Kunst-Sammler. Seine Sammlung kennen zu lernen und Diskussionen mit ihm darüber zu führen brachten mir den ultimativen Kick.

Wo fanden Sie Original Valiant Kunst? weitere Überarbeitung folgt

Das war keine besonders schwierige Aufgabe für einen Sammler. Damals war das Sammeln noch kein besonderes Ding. Einige, vielleicht eine Handvoll Händler damals, solche wie Stu Reisbord oder Jerry Mueller, riefen dich an und sagten:“ Hey, ich habe eine Prince Valiant Page von 1938. Willst du sie? Du kannst Dir ruhig Zeit lassen, darüber nachzudenken.“ Mit San Diegos Comic-Cons-Händler, Russ Cochran war es so , dass er mit einem Bündel wunder- schöner Valiant (Eisenherz) - Motive hier bei mir saß. Tag Eins unserer Verhandlung: wir saßen zusammen. Tag Vier: wir schwiegen uns an, bis ich sagte: “O.k. ich nehm sie“. Und nahm mir einen Teil von ihnen zur Hand. Ab einem bestimmten Moment – das war sicher übertrieben – dachte ich immer literarisch, - nämlich dass ich die einzige Person mit einer seriösen Valiant- (Eisenherz) Sammlung auf der Welt sei … (lacht), weil Andere sich sicherlich nicht so dauerhaft auf ihn fokussieren w ürden. Denn selbst andere p opuläre Kulturen sind selten so explodiert, wie es in den späten 80 er mit Eisenherz geschah.

Wissen Sie, woher diese Seiten stammen?

Da gibt es alle Arten von Geschichten. Als ich die Sammlung begann, war Hal Foster noch selbst unternehmerisch tätig. Es ist war gut dabei zu wissen, daß wenn man einem Illustrator Geldbeträge spendete, er dir dann dafür eine Cartonseite schickte. Ab da begann Foster seine bereits veröffentlichten Orginalseiten aufzuteilen und verschickte sie als individuelle Teile. Denn er hatte keinen Bedarf mehr für dieses Comicmaterial, es gab dafür auch keinen Markt. Fanbrief beantwortete er auch auf diese Art. Ein Stück von seinem Eisenherz war nämlich mit seinem Schöpfer Foster identisch. Ich besitze eine Seite von 1941, die er einigen Freunden widmete, mit denen er regelmäßig Golf spielte. Es war offensichtlich, er wollte ihnen etwas zurückgeben. Natürlich haben viele andere Zeichner ihn kopiert. Al Williamson war dabei ein ganz besonders erfolgreicher Kopist. In den letzten Jahre kamen Comics aber stark in Mode, das Interesse daran explodierte geradezu. Brachten weit größeren finanziellen Erfolg als viele andere Aktivitäten. Und erhielten die Anerkennung, die sie auch verdienen.

Was ist es, das Fosters Kunst so wichtig macht?

Einige der ständigen Kontroversen über Prince Valiant (Prinz Eisenherz) und Hal Foster ist, ob Comic Buchkunst oder Illustration ist. Meiner Meinung nach liegt die Trennlinie exakt zwischen ihnen. Ich denke, das wichtigste Element bei Foster war seine aussergewöhnliche Fähigkeit,Geschichten zu erzählen. Wenn wir 5 Tage hätten, würde ich Ihnen eine 5 -Tage - Lektion der Schwierigkeiten bei seiner Erzählweise geben. Das können Sie an einer aktuellen Seite von Prince Valiant (Prinz Eisenherz) selbst herausfinden. Nicht nur ein Wort lesen und schon wissen, wie die Geschichte exakt ablief, was die Leute dabei empfinden, ihre Emotionen und die Stimmigkeit der Geschichte. Die besten Comic- Künstler aus meiner Sicht zeigen immer eine reale Sicht der Dinge. Nur einige andere kommen zu anderen Auffassung. Solche wie George Herriman , welcher Krazy Kat schuf. Er erfand eine Welt, die etwas merkwürdig anmutet, er lässt dich annehmen, es existiere eine unverfälschte Welt. Sie kennen diese Welt. Walt Kelly mit Pogo schuf so eine Welt, die es wirklich gibt. Und Hal Foster brachte das Gleiche zustande. Prince Valiant (Prinz Eisenherz) war real, besaß realistischen Charakter. Es war die Geschichte von einem realen – auch teilweise fiktionalen – Leben aus Abenteuer, Romantik, Familie und Humor und nicht nur eine simple Abenteuergeschichte mit gänzlich oberflächlichen Helden. Eine zweite Facette von Fosters Kunst für mich war ebenso reizvoll, seine absolute Hin- gabe an die Sache. Er hatte den besten Job für einen Comic- Strip Zeichner auf der ganzen Welt. Er entwarf, er zeichnete, er kolorierte mit der Hand und er musste das nur einmal in der Woche tun, war völlig fokussiert darauf und bekam große Anerkennung dafür. Ein Teil der anderen Künstler dagegen mussten in der Werbung arbeiten. Sie taten dies, sie taten das, und sie mussten unter Zeitdruck arbeiten. Sie hatten ein ganzes Bündel anderer Aufgaben an Arbeit. Als Resultat , viele ihrer Strip-Aufträge hatten nicht denselben tiefen Zusammenhang und die Durchgängigkeit, wie sie Foster seiner Arbeit verleihen konnte. Und das wahrscheinlich, weil Fosters Werk eben durchgängig war. Die Leser schauten die Sunday - Pages an und im Unterbewusstsein, aus der Distanz, konnten sie sich mit Aspekten aus dieser vergangen Zeit beschäftigen.

Und er war ein außergewöhnlicher Künstler…

Foster war ein aussergewöhnlicher und großartiger Zeichner mit untrüglichem Gefühl für Perspektiven und Anatomie. Scharfsinnig und einfühlsam. Punkt für Punkt mit großem Einfühlungsvermögen für Orte einer Handlung. Und unglaublichem Gespür für Bilddetails und Text. Mit klassischer kompromissloser Ausführung, wenn es um große Emotionen oder Aktionismus ging, alles mit großer Ästhetik und Wissen um die Wichtigkeit für Details. Und Instinkt dafür, was gezeichnet werden musste und was weggelassen werden konnte. Einige andere Künstler, wie Alex Raymond mögen als Künstler die Fähigkeit besessen haben, Realität und mehr Doppelzüngiges in ihre Zeichnungen eingebracht zu haben. Raymond war z.B. einer, der befähigt war, meistens schöne und eindrucksvolle Zeichnung abzuliefern. Bei Gesamtkompositionen dagegen aber war Foster nicht zu schlagen. Gil Kane , Comicbuch - Legende, sagte mal - ich zitiere – „Jeden Weg, den du als Zeichener gehst, Hal Foster war schon vor Dir da.“

Verfolgten Sie bestimmte Ziele mit Ihrer Sammlung?

Ich fokussierte mich zu Beginn des Sammelns darauf, aus jeder Periode, beginnend mit 1937, dem ersten Jahr der Serie - aber weil Fosters Stil durchgehend gleich gut war, benötigte ich nicht aus jeder Periode, aber doch Jahr für Jahr - Muster für meine Sammlung zu bekommen. Mein Ziel bestand darin, jeweils einen guten Beleg aus jedem Jahr zu haben. Doch ein Ziel zu haben ist leichter, als es umzusetzen. Mein Problem war nicht die Logistik, um an Seiten zu kommen, nein, manche Blätter existierten einfach nicht mehr, die konnte man nicht mehr kaufen. Meine Kontakte zur Syracuse-Universität liefen über ein ganzes Jahr, 1952, über manche Pages wollten sie nicht verhandeln. Und dann waren da noch verschiedene katastrophale Geschichten an der Universität. Sie zer- schnitten und zerstörten damit unwissentlich Seiten. Glücklicherweise gab es aber auch positivere Geschichten vom Beginn des Sammlung-Aufbaus.

Was stand im Mittelpunkt Ihrer Sammlung?

Das unterschied sich bei mir vollkommen von z.B. Spiele - Zielen. Anders als bei einer Komplett-Sammlung versuchte ich mich an Unterschiedlichkeiten und solchen mit verschiedenen Aspekten. Ich wollte Beispiele als Schlüssel für die Perioden in Vals (Eisenherz) Leben, Beispiele für Forsters immer kompromisslose Linie. Ein anderes Beispiel: ich wollte eine richtig gute Pferdeseite. Und wollte eine richtig große Aleta - Seite (Val/Eisenherzs Frau). Hier ist eine Seitennummer, falls es davon noch eine gute Seite gibt. Niemals hätte man so gute Beispiele auseinander schneiden dürfen! Und dann wünschte ich mir noch ein Beispiel von Val (Eisenherz) selbst, auf der er in einer Auseinandersetzung mit sich selbst zu sehen ist. Für alle Beispiele gilt, dass Prince Valiant (Prinz Eisenherz) freundlich und nett drein- schaut.Er hat eine Pagenfrisur als Haarschnitt, aber gelegentlich sind seine Haare auch kurz geschnitten. Manchmal ist sein Haar sogar angesenkt oder sind seine Haare grau. Dann reiste er nach Rom, da lies er sich seine Haare kurz schneiden, ganz im römischen Stil. Und er kleidete sich wie die römischen Senatoren. Dann, natürlich gehörten zum näheren Kreis um ihn: Gawein, Tristam, Arthur, Merlin, Lancelot, Prinz Arn, und Eisenherz`s Zwillinge. Die Handlung geht weiter und weiter , manchmal erfährt man auch etwas über Krank- heiten. Und, Hoffungsvolle, von der Heilung von schweren Krankheiten. Im Augenblick kann man es wieder solche den Sunday Pages entnehmen.

Ich sehe Fosters Kunst an Ihren Wänden, seine Seiten sind einfach großartig!

Ein anderes Element bei Foster war berühmt. Vielleicht zwei Mal im Jahr im Schnitt, fertigte er eine Seite mit einem sehr großen Bild an, ich meine ein großartiges. Viel- leicht halbe Größe einer Sunday - Seite. Unverfälschte Grafik mit Gewaltszenen. Als Leute zum ersten Mal Valiant- (Eisenherz-) Seiten sahen, zeigten sie sich total überrascht von deren Größe, 2 auf 3 Fuß. Also wirklich groß. Und dann der Eindruck von zwei Drittel Platz für eine einzige Abbildung. Deshalb sind diese Seiten immer die Crême der Crême für Sammler. Es schaut sich groß an, schaut sich grandios an, es war großartig und diese Seiten waren der Mittelpunkt für die Betrachtungsweise Vieler.

Sie haben ihre ersten Prince Valiant (Prinz Eisenherz) erworben im Jahr…

Um 1978 herum. Es war eine Seite aus dem Jahr 1966 und zeigte Prinz Arn in der Neuen Welt. Kein Val oder Aleta, aber eine hübsche Seite zusammen mit einer aktuellen Seite zusammen montiert von 1947 „Val (Eisenherz) in der Neuen Welt“ welche Foster nochmals im letzten Bild einsetzte. Es war nicht meine perfekteste Seite, aber es war ein Beginn. Zu guter Letzt hatte ich ein mein Original, mit dem alles begann.

Sammeln Sie noch immer Prinz Eisenherz?

Ich schau mich zumindest noch um. Welche Angebote würden meine Sammlung noch vervollständigen, richtig.? Erinnern will ich nur an die ganze Krankenge- schichte, erinnert ihr Euch? Einige Monate später, eine Heritage - Auktion bot eine hervorragende Valiant- (Eisen- herz-) Seite an. Von 1946, mit einer Großabbildung. Sie zeigte die Hochzeit von Aleta und Val (Eisenherz). 10 Jahre vergingen, Ich w ünschte mir, alles darüber zu besitzen. Aber ich dachte nicht daran, dass es anderen genauso so erging. Deshalb jetzt bin ich an dem Punkt wo ich denke:“ Nun, ich besitze Einiges aus diesem Jahr“. Vielleicht war es ein Verlust für mich, dass ich nicht den Zuschlag erhielt, dafür brachte es aber einem anderen Sammler Glück, welcher auch danach suchte. Ich besitze ein akzeptabel großes Haus, aber ich will trotzdem h ier nicht in Ruhe meine ganze Sammlung aufhängen. Und nicht weitere Blätter nur deshalb besitzen, um sie dann auf dem Klo oder sonstwo im Haus aufzuhängen zu müssen. Des wegen denke ich heute: „O.K. ich sollte damit beginnen, Stücke meiner Sammlung weiterzugeben. Denn ich bin nicht ihr wirklicher Besitzer, ich begleite sie nur ein Stück weit. Andere Menschen sollten sich auch soviel wie möglich daran erfreuen können. Es ist Realität, Menschen haben begonnen, Blätter in ein Museum zu geben, vielleicht sind da sogar Blätter dabei von den ganz Besonderen. Gut zu wissen, dass man in Europa damit weit gekommen ist, Verständnis für Comic Strips als legitime Kunst zu zeigen. Wie auch immer, ich habe das Gefühl, auch die USA beginnen, Verständnis zu entwickeln. Ich glaube, dieses Entwicklung verbreitet sich schneller, als der Sammeleifer seröser Sammler. Sammeleifer für klassische Prince Valiant - (Prinz Eisenherz) Pages , für Flash Gordon- oder Krazy Kats-Pages . Alle wunderschön und echt historische Arbeiten. Sie gehören in jede seröse Comic Kunst Sammlung.​ ​

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3)
Mittlerweile ist der Verlag nach Klotten an der Mosel umgezogen.
4) , 5)
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6)
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