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Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Bibelquiz-Spielen in der Schule mitzuteilen: bitte eine eMail an mich!

Von mir selbst stammt ein Artikel zum Biblionär in der Zeitschrift «rabs - religionsunterricht an berufsbildenden Schulen», Ausgabe 3/2005 ( Link zur Homepage des Verbandes katholischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer an Berufsbildenden Schulen e.V.), den ich auf Anregung des Herausgebers Theo Sprenger geschrieben habe. Hier der Wortlaut:

rabs Titel 3/2005
Ausgabe 3/2005, S. 24

rabs 3/2005,
    S.24 klein

Wer wird Biblionär?
- ein Bibelquiz im Unterricht


Die Bibel - unerschöpfliche Quelle an Geschichten, Weisheiten und Gotteserkenntnis, aber auch manchmal schwer im Unterricht vermittelbar. rabs stellt ein Bibelquiz im Stil der RTL-Quizshow "Wer wird Millionär?" vor.

Unter http://www.biblionaer.de/ finden Sie die Startseite zu diesem Quiz. <BILD_1>

Die Idee zu diesem Internet-Quiz kam dem (katholischen) Autor im Anschluss an das Gemeindefest 2001 des (evangelischen) Ortspfarrers Hartmut Lotz in Engelstadt/ Rheinhessen, der dieses Quiz mit einem Tageslichtprojektor durchführte. Das Spiel, anfangs noch ohne Graphiken und 50:50-Joker, fand eine schnell wachsende Spielergemeinschaft im Netz. Nach einer graphischen Überarbeitung durch den Bibellesebund Frankfurt wurde das Spiel nach und nach nicht nur mit neuen Fragen erweitert, sondern auch mit dem 50:50-Joker, mit Bildern zu einzelnen Fragen und mit Verlinkung der Elberfelder- Bibelübersetzung zum Nachschlagen in der Bibel. Manche Verbesserung wurde auf Anregungen aus der Fangemeinde eingeführt. eMail-Formular zum Feedback, ein Forum und ein Chat dienen der Kommunikation mit dem Autor; ein Newsletter informiert über Neuerungen.

Zum Spielen in einer Gruppe finden sich Tipps auf der Infoseite <BILD_2>.

Als Abonnent bekommt man Zugang zum gesamten Fragenkatalog. Zum off-line spielen kann das Spiel kostenlos heruntergeladen werden.
Der Spielverlauf entspricht dem Vorbild: in einer Gruppe mit mehreren Kandidaten beginnt man mit der Einstiegsfrage, in der eine Reihenfolge unter vorgegebenen Antworten festgelegt werden muss.

Mit der 50 € Frage startet das eigentliche Quiz. <BILD_3>

Zu jeder Frage aus der Bibel oder ihrem Umfeld gibt es vier vorgegebene Antworten, von denen nur eine richtig ist.
Insgesamt werden pro Spielrunde 15 Fragen gestellt. Eine falsche Antwort beendet die Spielrunde. Und wie im Fernsehen werden die Fragen immer schwieriger.

Beispiel: eine Frage auf dem 100 € Level lautet: "Welches ist kein Wunder Jesu?", was ja noch relativ einfach mit der "Gewinnmaximierung des Jairus" zu beantworten ist (die Alternativen: "Der wunderbare Fischfang", "Der Gang auf dem See Genezareth" und "Die wun- derbare Brotvermehrung"). Doch wissen Sie die korrekte Antwort auf die 500.000 € Frage: "Wer ist der Vater des Propheten Jona?" - Haman, Kaleb, Amittai oder Machseja?

Drei Joker helfen auf dem Weg zum Biblionär: der 50:50 streicht zwei der drei falschen Lösungen. Unter dem Telefonjoker versteckt sich ein Hinweis zur entsprechenden Bibelstelle oder ein manchmal launiger Kommentar.
Der Publikumsjoker ermöglicht eine Abstimmung in einer Spielgruppe. Als Einzelspieler darf man ansonsten zweimal den Telefonjoker ziehen.

Wie nun kann ein solches Spiel im Unterricht eingesetzt werden?

  • zu Beginn einer Einheit zur Bibel
    In einer solchen Runde werden die Schüler aufmerksam gemacht auf ihr bereits vorhandenes (Un-)Wissen zu biblischen Geschichten. Zugleich wächst die Neugier auf das, was in den kommenden Stunden aus der Bibel behandelt wird.

     
  • als Abschluß einer solchen Einheit
    Bei einem solchen Abschlußspiel können einzelne Aspekte nochmals vertieft werden. Gerade hier kann das Nachschlagen in der Bibel geübt werden.

     
  • als Lückenbüßer in Vertretungsstunden
    Was macht man als ReligionslehrerIn in einer Vertretung? Quizzen ...

     
  • als "Goodie" vor den Ferien
    Wenn sich eine Stunde vor den Fe- rien nicht unbedingt sinnvoller verwenden lässt - wieso sollte man die Schüler nicht mit einem Spiel in die Ferien entlassen?

     

Übrigens, die korrekte Antwort auf die oben genannte Frage ist Amittai!
 

Dipl.-Hdl. Andreas Schmidt
arbeitet als Systemingenieur in der IT Branche und erstellt in seiner Freizeit Webseiten wie den Biblionär.

webmaster(at)biblionaer(dot)de